Lehrerinterview

20161006_092401Herr Kuse (05.10.2016)

Das Schuljahr hat neu begonnen. Was sind Ihre Vorsätze fürs neue Jahr?

„Die gleichen wie jedes Jahr. Ich will konsequenter sein und besser organisiert. Außerdem will ich mich endlich mal für die Mensa anmelden. Mal schauen ob das dieses Schuljahr klappt. Meine Vermutung: Nein!“

Sie unterrichten Englisch und Geschichte, doch welches Fach war wirklich Ihr Lieblingsfach in der Schule und wieso?

„Gemeinschaftskunde. Ich war politisch engagiert bei den Jusos und ich habe gerne diskutiert. Die Schönheit der Geschichtswissenschaft habe ich erst später entdeckt.“

Was war Ihr bester Moment in Ihrer Schulzeit an den Sie sich erinnern können?

„Ich erinnere mich sehr gut an alle Studienfahrten, Exkursionen und Wandertage. Den Unterricht habe ich hingegen erfolgreich verdrängt.“

Glauben Sie an Übernatürliches?

„Ich glaube, dass der Herr Krampitz übernatürliche Kräfte hat, weil es für mich übernatürlich ist wie man das hinbekommt hier die Stundenpläne zumachen, dass alle Kollegen, alle Schüler und alle Räume irgendwie zusammenkommen. Also ich glaube der beherrscht schwarze Magie, dass der das schafft.“

Was würden Sie machen, wenn Sie im Lotto gewinnen würden?

„Ich glaube, ich wöllte nur noch einen halben Lehrauftrag unterrichten, weil ich würde meinen Job nicht an den Nagel hängen wollen, aber ich würde vielleicht mehr freie Tage versuchen zuhaben oder länger ausschlafen. Und – ich würde mir das lettische Schnellrestaurant kaufen, das ich bei unserer Studienfahrt nach Berlin letztes Jahr mit der Schule entdeckt habe und dann würde ich eine Filiale in Stuttgart aufmachen.“

Was war Ihre größte Jugendsünde?

„Echt sehr sehr uncool! Ich bin einmal nachts in ein Freibad eingestiegen und das war echt leider das Mildeste.“

Wie alt waren Sie da?

„Ich glaube da war ich fünfzehn.“

Wissen Ihre Eltern davon?

„Ja, aber das war nicht sehr spannend. Ich bin über den Zaun und dann da rein. Ich habe niemandem was getan, um Gottes Willen!“

Was wollten Sie als Kind werden? Wahrscheinlich nicht Lehrer, oder?

„Ne, Richter wie mein Vater. Bis ich dann irgendwann gemerkt habe, dass der Beruf sehr viel mehr ist als dass man morgens mit dem Fahrrad ins Gericht fährt. Aber als Kind schien mir das immer gut: Der Papa fährt mit dem Fahrrad ins Gericht, das will ich auch mal machen. Bis ich dann gemerkt habe, dass das gar nichts für mich ist.“

Gibt es etwas was Sie den Schülern mit auf den Weg geben möchten?

„Die Schulzeit ist wahrscheinlich die schönste Zeit eures Lebens. Genießt sie solange es geht. Am besten indem ihr sie noch um ein, zwei Jahre verlängert. Und Tipps wie das geht gibt’s bei mir!“

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